Gallensteine behandeln Wien
Individuelle Beratung und moderne Gallenblasenchirurgie | Facharzt für Viszeralchirurgie | Privatordination Wien
Wiederkehrende Schmerzen im rechten Oberbauch, Übelkeit nach dem Essen oder eine akute Gallenkolik – häufig stecken Gallensteine dahinter. Viele Patienten stellen sich nach einem Ultraschallbefund dieselben Fragen:
- Muss die Gallenblase wirklich entfernt werden?
- Kann ich ohne Gallenblase normal essen?
- Wie aufwendig ist die Operation – und wie schnell bin ich wieder fit?
- Was passiert, wenn ich die Gallensteine nicht behandle?
Nicht jeder Gallenstein muss sofort operiert werden. Treten jedoch wiederholt Gallenkoliken auf, gilt die laparoskopische oder robotische Entfernung der Gallenblase als Standardbehandlung mit dauerhaft guten Ergebnissen.
Gemeinsam besprechen wir, ob und wann eine Operation sinnvoll ist und welche Behandlung am besten zu Ihrer individuellen Situation passt.
Auf einen Blick
- Spezialisierung auf minimalinvasive und robotische Gallenblasenchirurgie
- Sorgfältige Diagnostik und individuelle Therapieentscheidung
- Critical View of Safety – etablierter Sicherheitsstandard bei jeder Operation
- Persönliche Betreuung von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge
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OA Dr. Alexander Di Monte | Privatordination Wien
Mo.–Fr.: 10–20 Uhr
Wann werden Gallensteine behandlungsbedürftig?
Viele Menschen haben Gallensteine ohne jemals Beschwerden zu haben. Diese „stillen Steine“ benötigen in der Regel keine Behandlung. Anders verhält es sich, wenn Gallensteine Beschwerden verursachen:
- Gallenkolik – krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch, oft nach fettem Essen
- Akute Cholezystitis – Entzündung der Gallenblase, oft mit Fieber
- Choledocholithiasis – Stein im Gallengang, kann zu Gelbsucht oder Pankreatitis führen
- Biliäre Pankreatitis – Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Gallensteine
Wann sollten Sie nicht warten:
- Wiederkehrende Gallenkoliken – jede Kolik erhöht das Entzündungsrisiko
- Akute Cholezystitis – entzündete Gallenblase erfordert baldige Operation
- Steine im Gallengang – kombinierter Eingriff (ERCP + Operation) notwendig
Laparoskopische Cholezystektomie – was Sie wissen sollten
Die laparoskopische oder robotische (minimalinvasive) Gallenblasenentfernung ist der Goldstandard.
Vier kleine Schnitte, eine Kamera, Vollnarkose von ca. 45–60 Minuten – und die Gallenblase ist entfernt. Das Verfahren ist weltweit millionenfach durchgeführt worden und hat eine sehr niedrige Komplikationsrate.
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Aspekt |
Details |
|---|---|
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Technik |
4-Trokar-Technik laparoskopisch oder robotisch – 4 kleine Schnitte (5–12 mm) |
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Critical View of Safety |
Sicherheitsstandard: Gallengang und Gallenblasenarterien werden eindeutig identifiziert, bevor durchtrennt wird – reduziert Gallengangsverletzungen |
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Narkose |
Vollnarkose, Dauer ca. 45–75 Minuten |
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Robotische Cholezystektomie |
Die roboterassistierte Cholezystektomie ist eine Weiterentwicklung der laparoskopischen Methode. Die dreidimensionale Sicht und die hochpräzise Instrumentenführung ermöglichen eine besonders gewebeschonende Operation. |
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Offene Cholezystektomie |
Reserve bei sehr komplexen Situationen oder intraoperativer Komplikation – heute selten primär geplant |
Leben ohne Gallenblase – das verändert sich:
Die Gallenblase ist ein Speicherorgan, kein lebenswichtiges Organ.
Nach der Entfernung fließt Gallenflüssigkeit kontinuierlich in den Dünndarm – statt
gespeichert zu werden.
Die meisten Patienten bemerken keinen Unterschied. In den ersten Wochen kann es
vorkommen, dass fettreiche Mahlzeiten weniger gut vertragen werden – das legt sich
üblicherweise von selbst.
Wie lange bis zur vollen Erholung?
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Zeitraum |
Typischer Verlauf |
|---|---|
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OP-Tag |
Eingriff, Aufwachraum, erste Mobilisation am Abend |
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Tag 1-2 |
Entlassung nach komplikationslosem Verlauf |
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Tag 2–5 |
Zu Hause, leichte Tätigkeit, Wundpflege |
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Woche 1 |
Büroarbeit möglich, kein Autofahren in den ersten 3–5 Tagen |
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Woche 2–3 |
Leichter Sport (Spazieren, Radfahren) |
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Woche 4–6 |
Volle körperliche Belastung |
So läuft Ihre Behandlung ab
1. Erstgespräch und Befundbesprechung
Wir besprechen Ihre Beschwerden und den Ultraschallbefund. Gemeinsam klären wir, ob eine Operation sinnvoll ist oder zunächst ein anderes Vorgehen empfohlen werden kann.
2. Gemeinsame Therapieentscheidung
Wir entscheiden gemeinsam, ob und wann operiert wird und welches Verfahren für Ihre Situation am besten geeignet ist.
3. Operationsvorbereitung
Vor dem Eingriff erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung und zum Operationsablauf. Den Termin planen wir gemeinsam.
4. Operation
Die Operation führe ich persönlich durch. Je nach Befund erfolgt sie laparoskopisch oder roboterassistiert.
5. Nachsorge
Auch nach der Operation bleibe ich Ihr Ansprechpartner. Die Nachkontrolle erfolgt persönlich in meiner Ordination.
Häufig gestellte Fragen zu Gallensteinen
Kann ich Gallensteine mit Medikamenten auflösen?
Es gibt Medikamente (Ursodesoxycholsäure), die bestimmte Gallensteine unter sehr spezifischen Bedingungen auflösen können. Das funktioniert nur bei kleinen, cholesterinreichen Steinen und dauert Monate bis Jahre – mit hoher Rückfallrate. Bei symptomatischen Gallensteinen ist die Operation effektiver und dauerhafter.
Ist die Gallenblase lebensnotwendig?
Nein. Die Gallenblase ist ein Speicherorgan. Nach ihrer Entfernung fließt Gallenflüssigkeit direkt in den Dünndarm – das funktioniert problemlos. Die meisten Patienten merken langfristig keinen Unterschied.
Was ist der „Critical View of Safety“?
Der Critical View of Safety (CVS) ist ein chirurgischer Sicherheitsstandard: Bevor die Gallenblase durchtrennt wird, müssen Gallengang und Gallenblasenarterien eindeutig identifiziert sein. Ich wende diesen Standard bei jedem Eingriff an – er reduziert das Risiko einer Gallengangsverletzung erheblich.
Wie lange muss ich nach der OP auf Diät achten?
Eine strikte Diät ist nicht notwendig. In den ersten 1–2 Wochen empfehle ich fettarme, leicht verdauliche Kost. Danach können Sie normal essen. Sehr fettreiche Speisen können anfangs Verdauungsbeschwerden verursachen – das legt sich in den meisten Fällen.
Was passiert, wenn ich die Gallensteine nicht operieren lasse?
Bei beschwerdefreien Gallensteinen: oft gar nichts. Bei symptomatischen Steinen ist das Risiko weiterer Koliken und Komplikationen (Entzündung, Gallengangsverschluss, Pankreatitis) erhöht. Ich erkläre Ihnen, welches Risiko für Ihre individuelle Situation gilt.

