Leistenbruch Wien

Individuelle Beratung und moderne Hernienchirurgie | EHS-Mitglied | Privatordination Wien

Eine Vorwölbung in der Leiste, Schmerzen bei Belastung oder ein unangenehmes Ziehen beim Sport – das sind die häufigsten Zeichen eines Leistenbruchs. Viele Patienten stellen sich dabei dieselben Fragen:

  • Muss ich wirklich operiert werden?
  • Welche Operationsmethode ist für mich die richtige?
  • Wie lange bin ich danach eingeschränkt?
  • Wer operiert mich persönlich?

Die Entscheidung für eine Operation ist immer eine persönliche Entscheidung. Deshalb steht am Beginn immer eine sorgfältige Untersuchung und ein offenes Gespräch – ohne Druck, ohne voreilige Empfehlung.

Als Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Mitglied der European Hernia Society (EHS) habe ich mich auf die Behandlung von Hernien spezialisiert. Ich berate Sie auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Leitlinien und erläutere Ihnen, welche Behandlung in Ihrer individuellen Situation medizinisch sinnvoll ist – konservativ oder operativ.

Auf einen Blick

  • EHS-Mitglied – Behandlung nach aktuellen europäischen Leitlinien
  • Spezialisierung auf minimalinvasive und robotische Hernienchirurgie
  • Individuelle Op-Technikwahl – Minimalinvasive und offene Operationsverfahren
  • Persönliche Betreuung von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge

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OA Dr. Alexander Di Monte | Privatordination Wien

01/401 80 – 7010

Mo.–Fr.: 10–20 Uhr

Was ist ein Leistenbruch – und wann wird er behandlungsbedürftig?

Ein Leistenbruch (Inguinalhernie) entsteht, wenn Bauchinhalt durch eine Schwachstelle in der Bauchwand in der Leistenregion austritt. Das ist häufig: Rund 25% aller Männer entwickeln im Laufe ihres Lebens einen Leistenbruch. Bei Frauen ist er seltener, aber möglich.

Ein Leistenbruch heilt nicht von selbst. Er kann über Zeit größer werden und in seltenen Fällen zu einer Einklemmung führen – einem medizinischen Notfall. Deshalb empfehlen die EHS-Leitlinien bei symptomatischen Hernien die operative Versorgung.

Typische Beschwerden

  • Sicht- oder tastbare Vorwölbung in der Leiste – besonders beim Stehen, Husten oder Pressen
  • Ziehen oder Druckgefühl bei Belastung, Heben oder Sport
  • Schmerzen beim Husten, Niesen oder Pressen
  • Gelegentlich Schmerzen, die in den Hodensack oder den Oberschenkel ausstrahlen
  • Keine Beschwerden möglich – Zufallsbefund bei Untersuchung

Muss jeder Leistenbruch operiert werden?

Nicht immer sofort – aber eine Verlaufsbeobachtung hat Grenzen.

Bei Männern mit kleinen, beschwerdefreien Hernien ist in ausgewählten Fällen ein kontrolliertes Abwarten möglich. Wichtig: Eine Hernie wächst in den meisten Fällen im Verlauf – und ein kleiner Eingriff ist immer einfacher als ein großer. Ich erkläre Ihnen offen, welche Option für Ihre Situation sinnvoll ist.

Wann ist eine Operation klar empfohlen:

  • Beschwerden beim Sport, Heben oder im Alltag
  • Zunehmende Größe der Hernie
  • Hernie bei Frauen (höheres Einklemmungsrisiko)
  • Beidseitige Hernien
  • Patientenwunsch nach dauerhafter Lösung

Operationsverfahren bei Leistenbruch

Die Wahl der Technik hängt von Befund, Körperbau, Voroperationen und Ihren persönlichen Erwartungen ab. Ich bespreche alle Optionen transparent mit Ihnen.

Verfahren

Beschreibung & Eignung

TAPP robotisch (da Vinci)

Transabdominale präperitoneale Plastik – mein Standardverfahren. 3
kleine Schnitte, Netz wird präzise hinter der Bauchwand platziert. Für
einseitige und beidseitige Hernien geeignet. Rasche Erholung,
niedrigstes Risiko für chronische Schmerzen.

Lichtenstein (offen)

Klassische offene Technik mit Netzverstärkung – bewährt, sehr gute
Langzeitergebnisse. Sinnvoll bei Kontraindikationen gegen
Vollnarkose oder bei bestimmten anatomischen Situationen.

Shouldice (offen)

Nahtrekonstruktion ohne Netz – selten empfohlen, da die Rezidivrate
ohne Netz deutlich höher ist als mit moderner Netztechnik.
Ausnahme: sehr junge Patienten, die explizit kein Netzimplantat
wünschen.

Wie lange bin ich nach der Operation eingeschränkt?

Das hängt von der Technik ab. Minimalinvasive Eingriffe ermöglichen eine deutlich raschere Rückkehr in den Alltag:

Zeitraum

TAPP robotisch (minimalinvasiv)

Lichtenstein (offen)

Krankenhaus

Tagesklinisch oder 1 Nacht

1–2 Nächte

Büroarbeit

Ab Tag 3–5

Ab Woche 1–2

Autofahren

Ab Tag 5–7

Ab Woche 2

Leichter Sport

Ab Woche 3–4

Ab Woche 4–6

Schweres Heben

Ab Woche 4–6

Ab Woche 4–6

So läuft die Behandlung ab

Viele Patienten möchten vor einer Operation wissen, wie der Weg von der ersten Untersuchung bis zur Nachkontrolle aussieht. Deshalb erhalten Sie bereits beim ersten Termin einen klaren Überblick über die nächsten Schritte und ausreichend Zeit für Ihre Fragen.

1. Erstgespräch und Untersuchung

Im ersten Termin Im ersten Termin beurteilen wir Ihre Beschwerden und Befunde sorgfältig und besprechen gemeinsam das weitere Vorgehen.

2. Gemeinsame Therapieentscheidung

Wir entscheiden gemeinsam, ob und wann operiert wird und welche Technik für Ihre
Situation die beste ist.

3. Die Operationsvorbereitung

Vor dem Eingriff erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung und zum Operationsablauf. Den Termin planen wir gemeinsam.

4. Operation

Die Operation führe ich persönlich durch. Je nach Befund erfolgt sie offen, minimalinvasiv oder roboterassistiert.

5. Nachsorge

Auch nach der Operation begleite ich Sie weiter. Die Nachkontrolle erfolgt in meiner Ordination

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Häufig gestellte Fragen zum Leistenbruch

Kann ein Leistenbruch gefährlich werden?

Ja – wenn Darm oder Fettgewebe in der Bruchlücke eingeklemmt wird, ist das ein medizinischer Notfall. Eingeklemmte Hernien sind schmerzhaft und hart, die Vorwölbung lässt sich nicht zurückdrücken. In diesem Fall sofort in die Notaufnahme.

Wird bei einer Leistenbruchoperation immer ein Netz eingesetzt?

Bei den meisten Erwachsenen wird heute ein chirurgisches Netz verwendet, da es die Bauchwand dauerhaft verstärkt und das Risiko eines erneuten Leistenbruchs verringern kann. Ob ein Netz im individuellen Fall empfohlen wird, hängt unter anderem von der Art des Bruchs, dem Operationsverfahren und Ihrer persönlichen Situation ab. Diese Entscheidung besprechen wir gemeinsam vor dem Eingriff.

Warum robotische TAPP?

Ich bevorzuge die robotische TAPP, weil die 3D-Visualisierung und die gesteigerte Instrumentenpräzision des da Vinci-Systems eine bessere Kontrolle bei der Netzpositionierung erlauben – besonders bei beidseitigen Hernien oder anatomisch anspruchsvollen Situationen.

Wie hoch ist das Rückfallrisiko nach der Operation?

Mit moderner Netztechnik liegt die Rezidivrate bei unter 2–3%. Ohne Netz ist sie deutlich höher. Ich bespreche mit Ihnen, welche Technik in Ihrer Situation die besten Langzeitergebnisse verspricht.

Wie kann ich einen Termin vereinbaren?

Termine vergebe ich telefonisch oder über meine Website. Sie können sich direkt melden – kein langer Vorlauf, kein Überweisungsschein erforderlich.

Hernienberatung Wien

OA Dr. Alexander Di Monte | EHS-Mitglied | Privatordination Wien

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