Nebenschilddrüse operieren Wien

DGAV-Referenzchirurg | Parathyreoidektomie | Privatordination Wien

Ein erhöhter Kalziumwert in der Routineblutabnahme, Osteoporose in jungen Jahren, wiederkehrende Nierensteine oder anhaltende Müdigkeit – häufig steckt eine überaktive Nebenschilddrüse dahinter. Viele Patienten sind nach der Diagnose zunächst verunsichert und möchten wissen:

  • Was hat der Kalziumwert mit der Nebenschilddrüse zu tun?
  • Ist eine Operation notwendig – oder kann ich abwarten?
  • Wie aufwendig ist der Eingriff – und wie schnell bin ich wieder fit?
  • Was verbessert sich nach der Operation konkret?

Die Nebenschilddrüsen sind vier kleine Hormondrüsen hinter der Schilddrüse. Sie produzieren das Parathormon (PTH), das den Kalziumstoffwechsel reguliert. Beim primären Hyperparathyreoidismus produziert meist eine einzelne Nebenschilddrüse zu viel Parathormon. In den meisten Fällen liegt die Ursache in einem gutartigen Nebenschilddrüsenadenom, das gezielt entfernt werden kann.

Als anerkannter Chirurg für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie der DGAV und tätig an einem zertifizierten Referenzzentrum für endokrine Chirurgie führe ich diese Eingriffe mit intraoperativem Parathormon-Monitoring durch. Dadurch kann bereits während der Operation überprüft werden, ob das überaktive Nebenschilddrüsengewebe vollständig entfernt wurde.

Auf einen Blick

  • Anerkannter Chirurg für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie der DGAV
  • Tätigkeit an einem zertifizierten Referenzzentrum für endokrine Chirurgie
  • Individuelle Entscheidung zwischen Verlaufskontrolle und Operation
  • Intraoperatives Parathormon-Monitoring zur unmittelbaren Kontrolle des Operationserfolgs
  • Persönliche Betreuung von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge

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OA Dr. Alexander Di Monte | Privatordination Wien

01/401 80 – 7010

Mo.–Fr.: 10–20 Uhr

Was ist der primäre Hyperparathyreoidismus (PHPT) und welche Beschwerden verursacht er?

Beim PHPT produziert eine oder mehrere Nebenschilddrüsen zu viel Parathormon. Dadurch steigt der Kalziumspiegel dauerhaft an – mit Folgen für Knochen, Nieren und Wohlbefinden.

Häufige Beschwerden und Folgen

  • Erhöhter Kalziumwert – oft Zufallsbefund bei Routineblutabnahme
  • Osteoporose oder Knochenabbau – erhöhtes Frakturrisiko
  • Nierensteine – durch erhöhte Kalziumausscheidung
  • Anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung
  • Muskelschwäche, Übelkeit, Verdauungsbeschwerden
  • Häufiges Wasserlassen, verstärkter Durst

Wichtig

Viele Patienten mit PHPT haben jahrelang unspezifische Beschwerden, bevor die
Diagnose gestellt wird. Erhöhter Kalziumwert + erhöhtes PTH = dringender Verdacht auf primären Hyperparathyreoidismus.
Nach der Operation normalisieren sich Kalzium und PTH rasch – und viele Beschwerden
bessern sich deutlich.

Welche Untersuchungen sind notwendig?

  • Blutbild mit Kalzium, PTH, Vitamin D, Phosphat, Kreatinin
  • Ultraschall der Halsregion (Nebenschilddrüsensonographie)
  • MIBI-Szintigraphie – nuklearmedizinische Lokalisationsdiagnostik
  • 4D-CT oder SPECT/CT – bei unklarem Szintigraphiebefund
  • Knochendichtemessung (DXA) – Beurteilung des Knochenabbaus
  • Nierenultraschall – Nachweis von Nierensteinen und Verkalkungen

Die Parathyreoidektomie – operative Therapie des Hyperparathyreoidismus

Wenn die erkrankte Nebenschilddrüse durch Bildgebung eindeutig lokalisiert ist, ist ein gezielter Eingriff möglich. Mein Vorgehen richtet sich nach Sicherheit und vollständiger Entfernung des erkrankten Gewebes.

Aspekt

Details

Fokussierte Parathyreoidektomie

Gezielter Eingriff bei eindeutigem Lokalisationsbefund – Entfernung des erkrankten Adenoms über einen Halsschnitt. Sicherheit und Vollständigkeit haben Vorrang vor minimaler Schnittlänge.

Parathormon-Monitoring

Intraoperatives Parathormon-Monitoring: Der Parathormonwert wird bereits während der Operation kontrolliert. Ein deutlicher Abfall bestätigt den erfolgreichen Verlauf des Eingriffs.

Bilaterale Exploration

Bei unklarem Lokalisationsbefund oder Verdacht auf Mehrdrüsenerkrankung – alle vier Drüsen werden beurteilt.

Wie schnell bin ich wieder fit?

Zeitraum

Typischer Verlauf

Tag 0–2

Stationär, Kalzium- und PTH-Kontrolle, Mobilisation am OP-Tag

Tag 2–3

Entlassung bei komplikationslosem Verlauf

Woche 1

Leichte Tätigkeiten, Büroarbeit ab Tag 3–5

Woche 2–4

Volle Rückkehr in Alltag und Sport

Langfristig

Kalzium und PTH normalisieren sich innerhalb von 24–48h – Knochen und Nieren profitieren dauerhaft

So läuft die Behandlung ab

1. Erstgespräch und Befundbeurteilung

Im ersten Termin beurteilen wir Ihre Beschwerden sowie alle vorliegenden Labor- und Bildbefunde. Gemeinsam besprechen wir, ob eine Operation empfohlen wird und welche weiteren Untersuchungen gegebenenfalls erforderlich sind.

2. Gemeinsame Therapieentscheidung

Wir entscheiden gemeinsam, ob und wann eine Operation sinnvoll ist und erläutern den Ablauf des Eingriffs sowie die zu erwartenden Ergebnisse.

3. Operationsvorbereitung

Vor der Operation besprechen wir die Vorbereitung, den Ablauf des Eingriffs und die erforderlichen Voruntersuchungen. Die präoperative Lokalisationsdiagnostik wird individuell geplant und koordiniert.

4. Operation

Die Operation führe ich persönlich durch. Während des Eingriffs kontrollieren wir den Parathormonwert im Blut. Ein deutlicher Abfall bestätigt den erfolgreichen Verlauf der Operation.

5. Nachsorge

Auch nach der Operation bleibe ich Ihr Ansprechpartner. Die Nachkontrollen erfolgen persönlich in meiner Ordination und umfassen die Kontrolle von Kalzium- und Parathormonwerten.

Häufig gestellte Fragen zur Nebenschilddrüsenoperation

Mein Kalziumwert ist leicht erhöht – muss ich sofort operiert werden?

Nicht zwingend. Bei sehr milden Verläufen ohne Beschwerden ist eine Kontrolle möglich – die Operation bleibt jedoch die einzige dauerhafte Lösung. Ich beurteile Ihre Situation individuell.

Was ist der Unterschied zwischen Schilddrüse und Nebenschilddrüse?

Zwei vollständig verschiedene Organe. Die Schilddrüse produziert Schilddrüsenhormone (Stoffwechsel). Die vier kleinen Nebenschilddrüsen hinter der Schilddrüse produzieren das Parathormon (PTH) – das den Kalziumhaushalt regelt. Erkrankungen und Operationen sind grundlegend verschieden.

Was ist das Parathormon-Monitoring?

Beim intraoperativen Parathormon-Monitoring wird der Parathormonwert während der Operation mehrfach im Blut bestimmt. Ein deutlicher Abfall des Wertes gilt als Hinweis darauf, dass die hormonüberaktive Nebenschilddrüse erfolgreich entfernt wurde. Dieses Verfahren erhöht die Sicherheit des Eingriffs und ist ein fester Bestandteil meiner Nebenschilddrüsenchirurgie.

Was verbessert sich nach der Operation?

Nach einer erfolgreichen Nebenschilddrüsenoperation normalisieren sich Kalzium- und Parathormonwerte bei den meisten Patienten innerhalb kurzer Zeit. Langfristig trägt die Behandlung dazu bei, Folgeschäden des primären Hyperparathyreoidismus – insbesondere an Knochen und Nieren – zu vermeiden. Viele Patienten berichten zudem über eine Verbesserung ihrer Lebensqualität und ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit.

Wie lange dauert die Operation?

Die Operation dauert meist 30 bis 60 Minuten. Die genaue Dauer hängt unter anderem von der Lage der erkrankten Nebenschilddrüse und den anatomischen Gegebenheiten ab. Entscheidend ist eine sorgfältige Durchführung des Eingriffs, nicht die Geschwindigkeit.