Roboterassistierte Chirurgie Wien

Spezialisiert auf Darmchirurgie und Hernienchirurgie

Zertifizierter da Vinci-Konsolenchirurg | Oberarzt Klinik Landstraße Wien

Viele Patienten stellen sich vor einer Operation dieselben Fragen:

  • Wer operiert mich?
  • Ist die robotische Methode wirklich sinnvoll?
  • Ist eine Roboteroperation sicher?
  • Habe ich dadurch Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Operation?

Die Entscheidung für eine Operation ist immer eine persönliche Entscheidung. Deshalb stehen für mich nicht die Technik, sondern der Patient und die individuell beste Behandlung im Mittelpunkt.

Als Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Oberarzt an der Klinik Landstraße und zertifizierter da Vinci-Konsolenchirurg habe ich mich auf die operative Behandlung von Erkrankungen des Darms und der Bauchwand spezialisiert. Die roboterassistierte Chirurgie ist dabei ein wesentlicher Bestandteil meiner täglichen operativen Tätigkeit.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Spezialisierung auf Darm- und Hernienchirurgie
  • Zertifizierter da Vinci-Konsolenchirurg
  • Moderne minimalinvasive Operationsverfahren
  • Persönliche Betreuung vor und nach der Operation
  • Individuelle Therapieentscheidung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

OA Dr. Alexander Di Monte | Privatordination Wien

01/401 80 – 7010

Mo.–Fr.: 10–20 Uhr

Was bedeutet Roboterchirurgie für mich als Patient?

Die roboterassistierte Chirurgie ist eine moderne Weiterentwicklung der minimalinvasiven
Schlüssellochchirurgie. Für Patienten bedeutet das vor allem:

  • Kleinere Hautschnitte
  • Geringerer Blutverlust
  • Weniger Schmerzen
  • Schnellere Mobilisation
  • Oft kürzerer Krankenhausaufenthalt
  • Präzisere Operation in anatomisch schwierigen Regionen

Wichtig zu wissen

Der Roboter operiert niemals selbstständig.
Jede Bewegung wird vollständig durch den Chirurgen gesteuert. Das Robotersystem dient als hochpräzises Instrument, das die Fähigkeiten des Operateurs erweitert.

Ist Roboterchirurgie immer besser?

Nein.

Die robotische Technik ist nicht automatisch jeder anderen Operationsmethode überlegen.
Ob ein roboterassistierter Eingriff sinnvoll ist, hängt ab von:

  • Der Erkrankung
  • Der individuellen Anatomie
  • Voroperationen
  • Begleiterkrankungen
  • Der Erfahrung des Operateurs

Deshalb bespreche ich mit jedem Patienten alle verfügbaren Behandlungsoptionen – konservativ, laparoskopisch und roboterassistiert. Nicht immer ist der Roboter die beste Lösung. Wenn er Vorteile bietet, erkläre ich Ihnen genau warum.

Wann bietet die Roboterchirurgie besondere Vorteile?

Darmchirurgie

Operationen am Dickdarm und Enddarm gehören zu den anspruchsvollsten Eingriffen der Bauchchirurgie. Insbesondere im engen Beckenraum ermöglicht die robotische Technik eine äußerst präzise Präparation und eine bessere Darstellung wichtiger anatomischer Strukturen.

Dies kann insbesondere bei folgenden Erkrankungen von Vorteil sein:

  • Dickdarmkrebs (Kolonkarzinom)
  • Enddarmkrebs / Rektumkarzinom – totale mesorektale Exzision (TME) robotisch
  • Divertikulitis – wiederkehrende Entzündungen, Fistelbildungen, Darmverengungen
  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankungen)
  • Rektumprolaps – Senkung oder Vorfall des Enddarms

Hernienchirurgie

Die Behandlung von Bauchwandbrüchen stellt einen weiteren Schwerpunkt meiner Tätigkeit dar. Als Mitglied der European Hernia Society orientiere ich mich an den aktuellen europäischen Leitlinien zur Hernienversorgung.

  • Leistenbruch (Inguinalhernie) – TAPP, TEP robotisch
  • Nabelbruch (Umbilikalhernie)
  • Narbenbruch / Inzisionalhernie – eTEP robotisch bei großen Defekten
  • Rezidivhernien – Wiederauftreten nach früherer Operation
  • Komplexe Bauchwandrekonstruktionen

Was unterscheidet die Robotik von der klassischen
Schlüssellochchirurgie?

Sowohl die klassische Laparoskopie als auch die robotische Chirurgie sind minimalinvasive Verfahren. Das da Vinci-System bietet zusätzlich:

Eigenschaft

Vorteil für den Patienten

3D-Sicht hochauflösend

Der Operateur sieht das Operationsgebiet dreidimensional – wichtig bei engen anatomischen Verhältnissen wie dem Beckenraum.

Starke Vergrößerung

Bis zu 10-fache Vergrößerung ermöglicht präzises Arbeiten an feinen Strukturen (Nerven, Gefäße).

Bewegliche Instrumente (EndoWrist)

Instrumente mit 7 Freiheitsgraden – wie ein menschliches Handgelenk, aber stabiler und präziser.

Zittertremor-Filterung

Ungewollte Handbewegungen des Chirurgen werden herausgefiltert – höhere Präzision.

Ergonomie des Chirurgen

Entspannte Arbeitshaltung über lange Eingriffe – weniger Ermüdung, gleichbleibende Präzision.

Wie lange dauert die Erholung?

Der Heilungsverlauf hängt von der Art der Operation ab. Nach minimalinvasiven Eingriffen ist die Erholung häufig schneller als nach offenen Operationen. Hier typische Orientierungswerte:

Zeitraum

Hernieneingriff (minimalinvasiv)

Darmoperation (robotisch)

Krankenhaus

1–2 Nächte

3–5 Nächte

Erste Mobilisation

Am OP-Tag oder Tag 1

Tag 1–2

Leichte Tätigkeit / Büro

Ab Tag 5–7

Ab Woche 2

Leichter Sport

Ab Woche 3–4

Ab Woche 4–6

Volle Belastung

Ab Woche 4–6

Ab Woche 6–8

Diese Angaben sind Orientierungswerte. Der individuelle Verlauf hängt von der konkreten Operation und Ihren persönlichen Voraussetzungen ab.

Warum die Erfahrung des Operateurs entscheidend ist

Der Erfolg einer roboterassistierten Operation hängt nicht allein vom Robotersystem ab. Entscheidend sind chirurgische Erfahrung, Spezialisierung, Operationsvolumen und strukturierte Ausbildung. Robotische Chirurgie besitzt eine ausgeprägte Lernkurve. Deshalb ist Erfahrung mit dem Verfahren ein wesentlicher Faktor für Sicherheit und Qualität.

OA Dr. Alexander Di Monte

Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie

  • Oberarzt an der Klinik Landstraße Wien
  • Zertifizierter da Vinci-Konsolenchirurg
  • Mitglied der European Hernia Society (EHS)
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Minimal Invasive Chirurgie

Operative Schwerpunkte

  • Kolorektalchirurgie
  • Hernienchirurgie
  • Minimalinvasive Chirurgie
  • Roboterassistierte Chirurgie

So läuft die Behandlung ab

Der Erfolg einer roboterassistierten Operation hängt nicht allein vom Robotersystem ab. Entscheidend sind chirurgische Erfahrung, Spezialisierung, Operationsvolumen und strukturierte Ausbildung. Robotische Chirurgie besitzt eine ausgeprägte Lernkurve. Deshalb ist Erfahrung mit dem Verfahren ein wesentlicher Faktor für Sicherheit und Qualität.

1. Persönliches Beratungsgespräch

Analyse Ihrer Beschwerden und vorhandenen Befunde. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen.

2. Individuelle Therapieplanung

Gemeinsame Entscheidung über die optimale Behandlung – konservativ, laparoskopisch
oder roboterassistiert.

3. Die Operationsvorbereitung

Planung des Eingriffs und Anästhesieaufklärung. Sie wissen im Voraus, was Sie erwartet.

4. Operation

Durchführung in Wien mit da Vinci-System. Ich operiere Sie persönlich.

5. Nachsorge

Persönliche Betreuung und Kontrollen in meiner Ordination. Ich bin auch nach der Operation für Sie da.

Häufige Fragen zur Roboterchirurgie

Operiert der Roboter selbst?

Nein. Jede Bewegung wird unmittelbar vom Chirurgen gesteuert. Das da Vinci-System
verstärkt und präzisiert die Bewegungen des Operateurs – es trifft keine eigenen Entscheidungen.

Ist die Methode sicher?

Ja. Die roboterassistierte Chirurgie ist ein etabliertes und sicheres Verfahren, das seit über 20 Jahren klinisch eingesetzt wird und in zahlreichen Studien untersucht wurde.

Habe ich weniger Schmerzen?

Viele Patienten berichten über geringere Schmerzen und eine raschere Erholung im Vergleich zu offenen Operationen. Der individuelle Verlauf hängt jedoch vom Eingriff und den persönlichen Voraussetzungen ab.

Ist der Roboter wirklich notwendig?

Der Roboter wird nur eingesetzt, wenn er einen echten Vorteil für Ihre Operation bietet. Ich erkläre Ihnen im Gespräch transparent, warum ich ihn in Ihrem Fall empfehle oder nicht.