Krampfadern behandeln Wien

Individuelle Diagnostik und moderne Venenchirurgie | Duplexsonographie | EVLA · RFA · Stripping · Phlebektomie

Sichtbare Krampfadern, schwere Beine oder geschwollene Knöchel – diese Beschwerden sind häufig und werfen viele Fragen auf.

Viele Patienten fragen sich:

  • Muss ich das behandeln lassen oder ist es nur ein kosmetisches Problem?
  • Welches Verfahren ist für mich das richtige?
  • Bin ich danach lange arbeitsunfähig?
  • Wann ist eine Behandlung medizinisch notwendig?

Nicht jede sichtbare Vene muss behandelt werden und nicht jede Krampfader erfordert dieselbe Therapie. Die Grundlage jeder Behandlung ist eine sorgfältige Duplexsonographie der Beinvenen. Erst wenn bekannt ist, welche Venen betroffen sind und wie Ihr Venensystem funktioniert, lässt sich eine individuelle Therapieempfehlung geben.

Die Duplexsonographie führe ich selbst durch und bespreche die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen.

Auf einen Blick

  • Umfassende venenchirurgische Diagnostik mit DuplexsonographieIndividuelle
  • Individuelle Therapieplanung
  • Minimalinvasive und operative Verfahren
  • Persönliche Betreuung von der Erstuntersuchung bis zur Nachsorge

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OA Dr. Alexander Di Monte | Privatordination Wien

01/401 80 – 7010

Mo.–Fr.: 10–20 Uhr

Was sind Krampfadern – und wann werden sie behandlungsbedürftig?

Krampfadern entstehen, wenn Venenklappen in den Beinvenen nicht mehr richtig schließen. Blut fließt zurück (Reflux), die Venen weiten sich. Die häufigsten betroffenen Venen sind die Vena saphena magna (Innenseite) und die Vena saphena parva (Wade/Außenseite). Die internationale CEAP-Klassifikation beschreibt den Schweregrad: von C0 (keine sichtbaren Zeichen) bis C6 (offenes Beinulkus).

Typische Beschwerden

  • Sichtbare, geschlängelte Venen an Wade, Kniekehle oder Oberschenkel
  • Schweregefühl, Müdigkeit der Beine – besonders abends
  • Schwellungen im Knöchelbereich nach langem Stehen oder Sitzen
  • Nächtliche Wadenkrämpfe, Juckreiz oder Brennen über den Venen
  • Hautveränderungen am Unterschenkel (Verfärbungen, Verhärtungen)
  • Venenentzündung (Thrombophlebitis) – schmerzhafte, gerötete Vene

Welches Verfahren ist das richtige?

Das entscheidet der Duplexbefund – nicht das äußere Erscheinungsbild.

Ich führe zuerst die Diagnostik durch – dann sprechen wir über Therapieoptionen. Hier ein Überblick:

Verfahren

Methode & Eignung

EVLA (Endovenöse Laserablation)

Thermische Verödung der Stammvene mit Laser – keine Narben, sofort belastbar. Bevorzugtes Verfahren bei geeigneter Anatomie.

Radiofrequenzablation (RFA)

Gleiches Prinzip wie EVLA mit Radiofrequenzenergie – leicht geringere Hitzewirkung, vergleichbare Ergebnisse.

Stripping (Krossektomie)

Klassische OP: Stammvene wird durchtrennt und herausgezogen.
Bewährt, kurze stationäre Behandlung, sehr gute Langzeitergebnisse.

Phlebektomie

Entfernung von Seitenästen über 1–2 mm Stichincisionen – ambulant, sehr gutes kosmetisches Ergebnis.

Schaumsklerosierung

Verödung von Seitenästen und Besenreisern – ambulant, keine Narkose, gutes kosmetischer Ergebnis.

Wie lange bis zur vollen Erholung?

Zeitraum

EVLA / RFA (ambulant)

Stripping (stationär)

Eingriff

Lokal-/Analgosedierung möglich

Kurznarkose, 1–2 Nächte

Tag 1–3

Kompressionsstrumpf, sofort gehfähig

Mobilisation, Bein hochlagern

Woche 1

Büroarbeit sofort möglich

Ab Tag 3–5 bürofähig

Woche 2–3

Schwimmen, Radfahren möglich

Leichter Sport

Woche 4–6

Volle Aktivität

Normales Training

So läuft die Behandlung ab

1. Erstgespräch und Duplexsonographie

Im ersten Termin untersuche ich Ihre Beinvenen mittels Duplexsonographie und bespreche mit Ihnen den Befund sowie die für Sie geeigneten Behandlungsmöglichkeiten.

2. Gemeinsame Therapieentscheidung

Wir entscheiden gemeinsam, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist und welches Verfahren für Ihre individuelle Situation am besten geeignet ist.

3. Eingriff

Je nach Befund erfolgt die Behandlung ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts. Den Eingriff führe ich persönlich durch.

4. Erholung nach dem Eingriff

Sie erhalten alle wichtigen Informationen zur Nachbehandlung, einschließlich der Kompressionstherapie und Ihrer schrittweisen Rückkehr in Alltag, Beruf und Sport.

5. Nachsorge

Auch nach der Behandlung bleibe ich Ihr Ansprechpartner. Die Nachkontrollen erfolgen persönlich in meiner Ordination – bei Bedarf einschließlich einer Duplexkontrolle.

Häufig gestellte Fragen zu Krampfadern

Muss ich Krampfadern behandeln lassen?

Das hängt vom Schweregrad und den Beschwerden ab. Rein kosmetisch störende Besenreiser müssen nicht behandelt werden. Bei Beschwerden, Schwellungen oder Hautveränderungen ist eine Behandlung sinnvoll – sie verhindert die Verschlechterung der Erkrankung.

Was ist der Unterschied zwischen EVLA/RFA und Stripping?

EVLA/RFA sind minimalinvasive Verfahren – die Vene wird von innen mit Laser oder Radiofrequenzsonde verödet, kein Schnitt. Stripping ist die klassische OP mit einem kleinen Schnitt in der Leiste. Beide haben sehr gute Langzeitergebnisse. Der Duplexbefund entscheidet, welches Verfahren besser geeignet ist.

Welche Behandlung ist besser – Laser, Radiofrequenz oder Operation?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Welche Methode geeignet ist, hängt von Anatomie, Beschwerden und Ultraschallbefund ab.

Können Krampfadern nach der Behandlung wiederkehren?

Ja. Die behandelten Krampfadern kommen in der Regel nicht zurück. Da die Venenschwäche jedoch eine chronische Erkrankung ist, können sich im Laufe der Zeit neue Krampfadern an anderen Venen entwickeln. Regelmäßige Nachkontrollen ermöglichen es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu behandeln.

Warum brauche ich einen Kompressionsstrumpf nach dem Eingriff?

Der Kompressionsstrumpf unterstützt die Wundheilung, reduziert Schwellungen und senkt das Thromboserisiko. Er ist kein optionales Zubehör, sondern wichtiger Teil der Behandlung – ich erkläre Ihnen genau, wie lange und welchen Strumpf Sie brauchen.